Ganzheitliche Weltsicht

Allgemeine Betrachtungen

Das Symbol: Baum

Ganzheitliche Weltsicht - 

Leitsätze:

Etwas Ganzes ist mehr als die Summe seiner Einzelteile

Der Planet Erde ist ein lebendiger Organismus

Der Mensch ist einer von mehreren Mitbewohnern, ein Teil dieses grösseren Organismus Erde

Mikroorganismen sind primär natürliche, seit eh und jeh auf dem Planten existierende Lebewesen

Es geht in erster Linie um ein gesundes Zusammenleben von Mensch und Mikroorganismen 

Das gesunde, menschliche Leben ist ein Prozess der Ent-Wicklung, der immer in Bewegung bleibt 

Die Organismen Erde, Wald und Mensch etc. sind primär sich selbständig, autonom regulierende und heilende (Öko-)Systeme = Homöostase

Der Mensch ist ein spirituelles Wesen, das ein "Körperhaus" bewohnt 

Das Körperhaus wiederum besteht jeweils aus einer physischen-stofflichen, einer vegetativ-autonomen, einer emotional-gefühlsmässigen und einer mental-geistigen Ebene

Der Mensch kann ganzheitlich als aus den 5 Elementen - Erde, Wasser, Luft, Feuer und Raum/Quintessenz - zusammengesetzte Einheit begriffen werden, die gleichmässig entwickelt und  ausgeglichen sein sollen

Krankheitsprozesse sind natürlich und wichtig und können als notwendige "Updates" oder gar "Upgrades" für die menschliche Entwicklung angeschaut werden

Wenn wir Menschen uns wie pathogene, krankmachende Mikroorganismen auf dem Organismus Erde benehmen, dann lässt diese uns sein Immunsystem spüren - durch Pandemien, Naturkatastrophen etc.

Das menschliche Leben hat beide Dimensionen  - die relative, stoffliche und die absolute, göttliche Dimension - und soll so in seinen Polaritäten erfahren und ausbalanciert werden

In dieser Zeit des "Kali Yoga" können wir eine relative Welt in Abwesenheit von Weisheit erleben

Wir als Menschen müssen dringend die Weisheit auf der relativen und absoluten Ebene wiedererkennen und in unser Leben integrieren

Wir brauchen mehr Länder wie Buthan, ein Binnenstatt in Asien, in denen ein "Bruttonationalglück" statt einem "Bruttosozialprodukt" durch ein eigenenes, spezifisches Ministerium gemessen wird

Symbol: Baum

Wurzeln - Stamm - Äste

Herkunft und Innovation


Unsere Existenz als Menschen ist wie eine Tanne; diese hat ihre Wurzeln, die sie im Boden verankert, und einen Stamm und Äste, die wegen dem Halt der Wurzeln wachsen und sich dem Himmel entgegen recken können. Ohne starke Wurzeln gibt es kein Wachstum, keinen Wiederhalt, keine Sicherheit und zu wenig Nahrung - letztendlich auch keinen Baum. Jedoch ohne die Äste, Nadeln und Zapfen gibt es keine Fortpflanzung, kein Weiterkommen, keine Entwicklung.

Wenn wir über menschliche Existenz, Entwicklung und Emanzipation sprechen gibt es einen älteren INNEREN Bereich, unser Herkunfts-Wurzelwerk, das uns mit unserer Vergangenheit bzw. mit unseren Ahnen verbindet, verankert und ein sicheres Gefühl gibt. Auch im Stamm und den Ästen gibt es einen älteren Teil, so wie wir als Männer und Frauen früher viel körperlich gearbeitet und unsere Körper geformt haben und im AUSSEN durch unsere Erscheinung und unser Verhalten (z.B. in einer traditionellen Rollenverteilung) wahrgenommen werden.

Zusätzlich zu der Pflege und Verbindung zu unserem älteren Wurzel- und Stammanteil braucht es für eine Fortsetzung des Wachsens und unserer Entwicklung auch die neue und zusätzliche Verwurzelung im Hier und Jetzt - in einer starken und bewussten INNEREN Arbeit an uns selbst, die uns heute durch neue Erfahrungen und neue Erkenntnisse z.B. aus neuen Bereichen der Wissenschaften zugänglich geworden sind. Ohne diese wird sonst die Veränderung, das Persönlichkeitswachstum und die Innovation im AUSSEN - das weitere Längen- und Breitenwachstum des Stammes und der Äste des Baumes - schwierig, wackelig, unsicher, unglaubwürdig - ja unmöglich. 

Sobald wir dann tief in der Erde mit einem gesunden - alten und neuen - Wurzelstock verwurzelt sind, kommen die dynamischen Entwicklungskräfte oben ins Spiel und der alte Stamm und seine Äste können weiter ins Neue wachsen. Natürlicherweise wachsen wir als Menschen also quasi gleichzeitig in die Tiefe und in die Höhe - gegengleich.