Biovision
Für einen gesunden Planeten dank nachhaltiger Ernährung und ökologischer Entwicklung
Dr. Hans Rudolf Herren
Die Galionsfigur von Biovision
Hans R. Herren gehört zu den weltweit führenden Wissenschaftlern in der biologischen Schädlingsbekämpfung. Er lebte und forschte während 26 Jahren in Afrika. Von 1994 bis 2005 leitete er das internationale Institut für Insektenforschung icipe in Nairobi, Kenia, welches heute ein wichtiger Partner von Biovision in der Entwicklung ökologischer Methoden ist.
Für seine Forschung zum Wohl der Menschheit, wurde Hans R. Herren mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. 1995 erhielt er als bisher einziger Schweizer den Welternährungspreis. 2013 wurde er, zusammen mit der Stiftung Biovision, mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet.
Hans-Rudolf Herren ist heute Stiftungsratspräsident
Ökologische Landwirtschaft für alle
Mit konkreten Umsetzungen in der Landwirtschaft, in der Wissenschaft und der Politik beweisen wir, dass Menschen ausreichend und gesund ernährt werden können, ohne die natürlichen Lebensgrundlagen zu gefährden. Wir zeigen, wie das Ernährungssystem – von der Produktion der Lebensmittel bis zu ihrem Konsum – nachhaltig gestaltet werden kann. Wir engagieren uns für eine klimaverträgliche Landwirtschaft, die menschliche Gesundheit, Bodenfruchtbarkeit, Tierwohl und Biodiversität fördert.
Afrika - Schweiz - International
Wir sind dort tätig, wo wir mit unserem ganzheitlichen Ansatz und unseren Netzwerken die grösste Wirkung erreichen. In unseren drei Projektregionen setzen wir an folgenden Hebeln an:
- In Subsahara-Afrika arbeiten wir in sechs Ländern. Dort fördern wir vor allem die Erforschung und Verbreitung von Wissen sowie praktischen Fähigkeiten in agrarökologischer Landwirtschaft von Bäuerinnen und Bauern, Beratungsdienstleistenden und Behörden. Und wir stärken die Bindung zwischen Konsument:innen und Produzent:innen, um Absatzmärkte für agrarökologische Produkte aufzubauen.
- In der Schweiz vermitteln wir Wissen und Handlungstipps zu nachhaltigem Konsum und zeigen auch im politischen Kontext auf, wie agrarökologische Ansätze dazu beitragen, nationalen und internationalen Zielen zu erreichen (Klimaziele, Biodiversitätsziele, soziale und wirtschaftliche Entwicklung).
- International unterstützen wir Multi-Stakeholder-Initiativen und politische Entscheidungsträger:innen darin, nachhaltige Rahmenbedingungen zu entwickeln. Und wir ermöglichen agrarökologischen klein- und mittelständischen Unternehmen, Zugang zu technischer Beratung, Kapital und relevanten Netzwerken. Geldgeber:innen motivieren wir in solche Unternehmen und Rahmenbedingungen zu investieren.
Veränderungen - Netzwerke
Wir sind davon überzeugt, dass es für die Verwirklichung unserer Vision grundlegende Veränderungen braucht. Das heisst, dass wir uns in der Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und in der Zivilgesellschaft engagieren, um Verständnis für die Zusammenhänge im Ernährungssystem zu schaffen. Dafür bauen wir Netzwerke auf und bilden starke Allianzen. Wir begeistern Menschen und motivieren sie zum Umdenken und nachhaltigen Handeln. Und wir setzen auf wissenschaftsbasierte und praktisch erprobte Lösungen. Wir pflegen eine enge Zusammenarbeit mit kompetenten, lokal verankerten Partnerorganisationen.
Kurzer Erklärvideo
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